Chuck the Dog

ein Fotoblog für meinen Hund und andere Stadthunde in Berlin

Was passiert wenn Du einen Hund hast – Teil 4

Was passiert mit einem wenn man sich einen Hund anschafft? Wie verändert man sich selber? Im vorherigen 3.Teil dieser kleinen Serie ging es um die Hunde-Community. Heute gibt es ein paar Anekdoten von Hundehaufen und Kotbeuteln

Als Hundebesitzer lernst Du Verantwortung zu tragen. Pah das tu ich doch auch ohne Hund schon werden jetzt einige sagen. Ein Verantwortungsbewusster Hundebesitzer fängt nicht nur an seine Stadt mit anderen Augen zu betrachten sondern auch die Menschen und die Ihn umgebende Umwelt.

Er hat Kotbeutel dabei und sammelt die Hinterlassenschaften seines Hundes ein. Das kostet Überwindung und wird auch nicht belohnt. Eher kommt es sogar noch zu Pöbeleien wenn der Hund mal da hin gemacht hat wo er nicht darf und man macht es weg. Vorbei gehende Intelligenzbestien ohne Hund sagen dann meist „Das müssen Sie wegmachen“ – „Ich weiss deswegen mach ich’s ja weg!“ und tragen so zu einer genervten Grundstimmung zwischen Hundebsitzern und Hundelosen Menschen bei. Aber es nicht deren schuld. Schuld sind die Hundebesitzer die den Haufen Ihres Hunde nicht wegmachen und somit den Unmut der Mitmenschen hervorrufen. Diese Egalisten sind zwar in der Minderheit nur deren Hunde produzieren genauso Häufchen-Nachschub wie der eigene Hund auch.

Immer und überall mache ich den Haufen auch nicht weg aber wenn er mal mitten auf den Weg hockt oder sich die Liegewiese im Park ausgeguckt hat sollte das schon mindestens drin sein. Immer nach dem Grundsatz:

„Könnte ich selber an dieser Stelle in einen Haufen treten? Wenn ja, dann wegmachen.

Ich meine man muss nun nicht zwangsläufig in jeden Busch dem Hund hinterher kriechen um dort die Hinterlassenschaften einzusammeln.

Schade ist auch das es stellenweise so wenig Abfalleimer gibt um den schwarzen Stinkebeutel mit seinem riechenden, warmen, weichen Inhalt dann auch der fachgerechten Entsorgung zuzuführen. Eigentlich ist sinnfrei ein natürliches Endprodukt in Plastik zu verpacken welches dann in den normalen Müll geworfen wird…Plastik und Energie-Verschwendung. Auch das Aufstellen von Kotbeutel-Spendern im öffentlichen Raum scheint mancherorts ein Problem zu sein oder die verantwortlichen vor eine größere Herausforderung zu stellen als man annehmen mag. Es sollte belohnt werden wer hinter seinem Tier aufräumt. Mindestens wird aber in Berlin derjenige Bestraft der keine Beutel dabei hat. Es gilt Mitführungspflicht oder Geldstrafe wenn einem das Ordnungsamt kontrolliert.

Mit den neuen Bußgeldern in Berlin wird der „Kot-Beutel-Spass“ auch noch richtig teuer.

– Hundekot auf dem Bürgersteig: Bis zu 300 Euro –

Wer Hundekot nicht umgehend, sofort beseitigt, muss zukünftig mit einem Verwarnungsgeld in Höhe von 55 Euro rechnen, in manchen Fällen (dies wird wahrscheinlich vom Mitarbeiter des Ordnungsamtes abhängen) sogar ein Bußgeld von 80 bis 300 Euro. Befindet man sich in einer öffentlichen Grünanlage, werden dann auch mal 1500 Euro fällig.

Quelle: https://www.morgenpost.de/berlin/article227442995/Zigarette-Hundekot-Bauschutt-So-teuer-wird-illegale-Muellentsorgung-in-Berlin.html

Naja das Ordnungsamt ist ja nicht immer da. 😉

Damit beende ich dann diese Serie – spannend bleibt es mit der Fellnase auf jeden Fall.


Wie ich auf den Hund gekommen bin, erzähle ich in der Einführung der Mini-Serie „Was passiert, wenn Du einen Hund hast“. Du kannst ihn hier lesen.

Bilder von Chuck und seinen ersten Tagen bei mir kannst Du hier sehen.

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