Chuck the Dog

ein Fotoblog für meinen Hund und andere Stadthunde in Berlin

Was passiert wenn Du einen Hund hast – Teil 3

Was passiert mit einem wenn man sich einen Hund anschafft? Wie verändert man sich selber? Im Teil 1 hatte ich ja schon beschrieben wie ich auf den Hund gekommen bin. Wie sich die Stadt und der Kiez für mich mit Hund verändert hat gab es im 2. Teil. Heute soll es um die Hunde-Community gehen.

Mit Hund bist Du irgendwie automatisch Teil einer kleinen verschworenen Gemeinschaft. Man grüßt sich beim Gassi gehen. Man lacht jedes Mal wieder, wenn sich die Hunde beschnuppern und versucht dabei zu verhindern das sich die Leinen verknoten. Und man erzählt sich Geschichten, zum Beispiel wo man den Hund besser nicht von der Leine lässt weil dort immer Füchse unterwegs sind. Welcher Tierarzt gut ist, welche Marotten die anderen Hunde gerade haben oder wo wieder Gift-Köder entdeckt wurden

. Oftmals warne ich selber auch die anderen Hundebesitzer das dass Ordnungsamt wieder im Kiez unterwegs ist und wurde selber auch schon öfter entsprechend gewarnt. Dafür nochmals Danke! Die Hinweise haben mir ein paar dutzend Euros und nervige Gespräche mit dem Ordnungsamt erspart.

Die Gesichter meiner Nachbarn kenne ich bis heute nicht alle. Aber ich kenne die Leute die ebenfalls einen Hund haben, wenn auch nur vom sehen. Da gibt es zum Beispiel die eine ältere Frau mit einem sehr aggressiv wirkendem Hundeweibchen welches nie wirklich ohne Leine umher rennen darf und immer Schutzhosen trägt wenn der Hund läufig ist. Einen älteren Mann mit einem stattlichen Dobermann-Rüden, den erkennt man schon von weiten an den Ohren. Einen sehr netten Mann mittleren Alters der immer mit 2 Schäferhund-Huskys und seinem Transportrad unterwegs ist. Und noch viele viele andere Menschen mehr mit Ihren großen oder kleinen Hunden.

Aber natürlich gibt es auch hier nicht nur heiteren Sonnenschein und gut gelaunte Hundebesitzer sondern auch die ein oder anderen komischen Typen.  Am nervigsten sind in meinen Augen die kleinen Kläffer, die immer laut bellen Terror machen und dann ruckartig an der Flexi-Leine von Frauchen (die Herrchen von den kleinen Hunden reagieren immer entspannter) zurückgezogen werden und auf den Arm genommen werden. Weil so ein großer Schwarzer Hund frisst ja kleine Hunde und tut denen weh. Sicher gibt es auch Situationen wo dies gerechtfertigt ist, aber wenn diese Personen wirklich was für Ihren Hund tun möchten dann sollten Sie ihren Hund unten auf den Boden lassen. Durch das „auf den Arm nehmen“ fühlen sich die kleinen Hunde wichtig und an Ranghöchster Stelle – noch vor dem Halter. Dass dies zu ernsthaften Problemen führen kann, sollte jedem klar sein.

Wiedersteht doch einfach mal dem dem Drang, Euren kleinen Hund bei jeder Begegnung mit einem Größeren gleich auf den Arm zu nehmen. Achtet darauf, dass euer Hund nur positive Erfahrungen beim Spielen mit anderen Hunden sammelt. Sollte ein anderer Hund offensichtlich aggressives Verhalten zeigen, dürft Ihr selbstverständlich schützend eingreifen.

 


Im nächsten teil geht es um „Hundehaufen und Kotbeutel“.

Wie ich auf den Hund gekommen bin, erzähle ich in der Einführung der Mini-Serie „Was passiert, wenn Du einen Hund hast“. Du kannst ihn hier lesen.

Bilder von Chuck und seinen ersten Tagen bei mir kannst Du hier sehen.

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2 Kommentare

  1. Petra 20. April 2018

    Hallo, einfach toll!!!!!
    Habe heute meiner Arbeitskollegin meinen „Gasthund“ kurz
    über Chuckthedog gezeigt. Sie war total angetan von
    den „super Schnappers“ (Fotos) und die macht die Werbung bei uns und ist da wirklich immer
    sehr kritisch.

    • Herrchen 25. April 2018 — Autor der Seiten

      Danke für das tolle Feedback! Freut mich wenn’s gefällt.

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